Ingeborg Greiner

Portrait von Ingeborg GreinerDie Sopranistin stammt aus Goch am Niederrhein und bekam ihre erste musikalische Ausbildung im Alter von sechs Jahren. Nach einem Lehramtstudium der Fächer Musik und Mathematik begann sie ihr Gesangstudium an den Musikhochschulen von Düsseldorf und Detmold.
Bereits während des Studiums sang sie als Gastsolistin am Landestheater Detmold und wirkte in Produktionen der Opernschule mit. So sang sie die Gräfin in Mozarts "Die Hochzeit des Figaro" , Fiordiligi in "Cosí fan tutte" und Judy in "Desdemona und ihre Schwestern" von Siegfried Matthus.
Ihr umfangreiches Konzertrepertoire umfasst neben den Requiem-Partien von Verdi, Brahms und Mozart, der "Petite Messe solennelle" und dem "Stabat Mater" von Rossini auch selten gespielte Werke wie das Oratorium "Die Legende der heiligen Elisabeth" von Liszt oder César Francks "Les Beatitudes". Konzerte führten die Sopranistin in bedeutende Konzertsäle wie die Musikhalle Hamburg, Tonhalle Düsseldorf, den Saalbau Essen, Die Glocke Bremen oder die Thomaskirche in Leipzig.
Im europäischen Ausland konzertierte Ingeborg Greiner in Italien, Ungarn, Polen und Belgien. An der Opéra de Rouen in Frankreich gestaltete sie den Sopran-Part in Mahlers 2. Sinfonie und der 9. Sinfonie von Beethoven.
Parallel entstanden Aufnahmen für Rundfunk, Fernsehen und CD. In der Gesamtaufnahme des Oratoriums "Gioas, Re di Guida" von Antonio Cartellieri (mit Thomas Quasthoff und Katharina Kammerloher) verkörperte sie die Partie der Athalia.
Ingeborg Greiner ist außerdem als Gesangspädagogin an der Hochschule Für Musik und Theater Hannover sowie an der Sängerakademie Hamburg tätig.
Am Stadttheater Bremerhaven seit der Spielzeit 2006 / 2007 engagiert, verkörperte sie eindringlich so unterschiedliche Rollen wie Amelia in Verdis "Ein Maskenball", Lisa in Lehárs "Das Land des Lächelns", Gräfin Geschwitz in Alban Bergs "Lulu", Leonora  in Verdis "Der Troubadour", Armgard in Jacques Offenbachs romantischer Oper "Die Rheinnixen" sowie die Liu in Puccinis "Turandot":