Eine Nacht in Venedig
Operette von Johann Strauß
PREMIERE: 30. Januar 2010 / 19.30 Uhr / Großes Haus
Die lustigen Weiber von Venedig haben mehr Glück als ihre Schwestern in Windsor: kein dicker alter Ritter will sie alle verführen, sondern ein flotter Herzog von Urbino, dem treu zu sein ebenso wenig liegt wie Verdis Herzog von Mantua. Da die Damen aber eigene Pläne haben, kommt es ihnen sehr gelegen, dass während des Karnevals, wo alle Standesunterschiede aufgehoben sind, "wo Spaß und Tollheit und Lust regiert", Maskenpflicht herrscht. So weiß keiner, wen er vor sich hat, aber jeder geht zufrieden nach Hause und zurück in den Alltag: mit dem erwünschten Posten, nach einem erotischen Abenteuer.
"Walzerkönig" Johann Strauss schuf auf dem Höhepunkt seiner Meisterschaft eine musikalisch vielfältige Partitur voller melodischer Juwelen wie den Lagunen-Walzer, des Herzogs Serenaden "Komm in die Gondel", "Sei mir gegrüßt, du holdes Venezia" oder "Ninana", Anninas keckes Auftrittslied "Frutti di mare" und das Duett "Pelegrina, rondinella" bis hin zum großen Chorfinale "Alle maskiert".
Schon zu Strauß' Lebzeiten an 60 Bühnen aufgeführt - von Kiew bis Chicago - erfüllen sich noch 125 Jahre später die Menschen in aller Welt mit seiner Musik die Sehnsucht nach unbeschwerter Lebensfreude.