Ladykillers

Kriminalkomödie in vier Bildern von Elke Köwer und Maria Caleita nach William Rose
(Niederdeutsche Fassung von Arnold Preuß)
PREMIERE: 9. Januar 2010 / 19.30 Uhr / Kleines Haus

In einem nahezu friedlichen Idyll wohnt die alte Witwe Margret Wilkenjohanns in einer großen Stadtvilla mit ihrem Papagei Herrn Günther. Einzig der Lärm der vorbeifahrenden Züge ist wegen der Nähe zum Bahnhof etwas störend. Deshalb ist es ihr bislang noch nicht geglückt, eines der leer stehenden Zimmer zu vermieten. Da taucht plötzlich der verschrobene Professor Martens auf und ist von der Lage des Domizils vollkommen begeistert. Auch die alte Dame ist angetan, weil der Professor ankündigt, mit Freunden in dem Zimmer musizieren zu wollen. Schon kurz darauf präsentiert er ihr sein Orchester: den einfältigen Riesen Willy Koch, den trinkenden Dr. Cordsen und den ramponierten Gigolo Ludwig Harmsen. Was Frau Wilkenjohanns jedoch nicht ahnt: die Instrumente sind nur Tarnung und die Streichmusik kommt von der Schallplatte. In Wahrheit geht das Quartett der Planung eines genialen Bankraubes nach und benötigt die Unterkunft nur als Einsatzzentrale. Die Gastfreundschaft von Frau Wilkenjohanns wirkt sich eher kontraproduktiv auf die Vorbereitungen aus, denn die naive Dame möchte ihre Gäste all zu oft mit Tee verwöhnen. Als sie nach dem geglückten Raub durch ein Missgeschick auf das Geld stößt, zeigt sie sich von ihrer resoluten Seite. Die gute, alte Lady fordert, nach strengsten Verhören, das "sündige Geld" wieder an die Bank zurückzuschicken. Die "Musikanten" beraten verzweifelt und die fatale Länge eines Streichholzes bestimmt schließlich den gutmütigstenunter ihnen zum Meuchelmörder. Doch die überdrehten Freundinnen der alten Dame, sowie der ahnungslose Polizist Thomas, behindern den Vernichtungsanschlag gründlich...