Tragödie von Sophokles
Vor Jahrzehnten ist Ödipus nach Theben gekommen, ein Heimatloser auf der Suche nach Exil. Er rettete die Stadt vor dem Fluch der Sphinx, wurde zum König gekrönt und mit der Witwe des ermordeten Königs Laios vermählt. Jetzt wütet die Pest in Theben. Ein Orakel besagt, dass Theben erst dann gerettet ist, wenn der Mord an König Laios gesühnt wird. Ödipus ahnt nicht, dass er sich mit der Aufklärung der Tat auf eine Reise in seine Vergangenheit begibt: Als junger Mann wurde ihm prophezeit, dass er seinen Vater töten und seine Mutter zur Frau nehmen wird …
Obwohl 2500 Jahre alt, zeigt Sophokles' «König Ödipus» einen modernen Menschen zwischen Verblendung und Selbsterkenntnis.
BESETZUNG
Inszenierung:Thomas Oliver Niehaus
Ausstattung: Geelke Gaycken
Dramaturgie: Sibille Hüholt
Regieassistenz: Miriam Witteborg
Inspizienz: Dayen Tuskan
Soufflage: Nadine Metzler
Ödipus: Martin Bringmann
Chorführerin: Laina Schwarz
Kreon : Andreas Möckel
Iokaste/ Dienerin: Sascha Icks
Teiresias/ Hirte: Isabel Zeumer
Bote aus Korinth: Kay Krause
Chor: Ensemble
PRESSESTIMMEN:
"Aus der Tiefe des Raums schiebt Ödipus, dessen schwierige Rolle Martin Bringmann grandios meistert, eine Plattform auf Schienen nach vorne. Nun kann das Schicksal seinen Lauf nehmen. Und Sie als Zuschauer sind von der ersten bis zur letzten Minute gefesselt. Denn Regisseur Thomas Oliver Niehaus konzentriert sich auf die Mittel des Theaters, auf das gekonnte Sprechen, bewegendes stummes Spiel, ausdrucksstarke Mimik, wohldosierte Gestik und überzeugenden Einsatz von Licht, Stellung und Bewegung. […] Ein großartiger Theaterabend, den Sie, liebe Freunde des Theaters, noch selbst erleben können.[…]"
Nordsee-Zeitung, 20.09.2010
"90 Minuten, ohne Pause, keine Sekunde Langeweile. Andreas Möckel gab einen vielschichtigen Kreon, Isabel Zeumer stellte sich als zaudernder Seher vor. Kay Krause verließ mit einem Sirtaki die Gruppe und wurde zum Boten, Laina Schwarz hat man an diesem Haus noch nie so gut wie in der Rolle der Chorführerin erlebt. Eine erstklassige, überaus intensive Leistung des gesamten Ensembles, in dem auch Sascha Maria Icks überzeugte, [...] "König Ödipus" - ein großartiger Auftakt und absolut sehenswert."
Sonntagsjournal, 26.09.2010