Die Csárdásfürstin

Operette von Emmerich Kálmán

Libretto von Leo Stein und Béla Jenbach

 

«Dieses ganze Jammertal ist für mich ein Nachtlokal!» Kálmáns populärste Operette entstand während des Ersten Weltkriegs und vermochte wie kaum ein anderes Stück, die Stimmung des Publikums zu treffen: Es ist ein Tanz auf dem Vulkan, der drohende Welt­untergang wird hier zum Lebensgefühl erhoben.

Budapest: Bei feurigen Csárdásklängen feiert man die Abschiedsvorstellung der berühmten Chansonette Sylva Varescu, die nach Amerika aufbrechen will. Darunter auch der junge Fürstensohn Edwin. Er glaubt, in Sylva die große Liebe gefunden zu haben und hält um ihre Hand an. Edwins Vater hat von der Affäre gehört. Er beordert seinen Sohn kurzer­hand nach Wien zurück und gibt die standesgemäße Verlobung Edwins mit der Komtesse Stasi bekannt. Sylva ist zutiefst enttäuscht.

In Wien trifft man sich wieder. Die Liebe zwischen Sylva und Edwin flammt erneut auf. Und Edwins Vater, Fürst Lippert-Weylersheim, erfährt die bittere Wahrheit: Auch seine Gattin war in ihrer Jugend eine gefeierte Chansonette, die sich zur Fürstin lediglich empor geheiratet hat. Jeden Widerstand aufgebend, stimmt der Fürst der Hochzeit seines Sohnes Edwin mit Sylva endlich zu.
 
Musikalische Leitung: Hartmut Brüsch
Inszenierung & Bühnenbild: Ralf Nürnberger 
Kostüme: Kristina Böcher