Ballett von Sergei Vanaev
Für Kinder und Erwachsene
«Wie nun Rotkäppchen in den Wald kam, begegnete ihm der Wolf. Rotkäppchen aber wusste nicht, was das für ein böses Tier war, und fürchtete sich nicht vor ihm.»
Das Märchen vom «Rotkäppchen» gehört zu den bekanntesten der Brüder Grimm und warnt uns seit frühester Kindheit davor, vom Wege abzugehen und Fremden unvorsichtiges Vertrauen zu schenken. Die Geschichte ist in ganz Europa bekannt. Eine der ältesten Fassungen stammt von dem französischen Schriftsteller Charles Perrault, bei dem die Geschichte kein gutes Ende nimmt: hier werden Großmutter und Rotkäppchen vom Wolf gefressen, ohne gerettet zu werden. Bei den Brüdern Grimm dagegen findet das Märchen einen guten Ausgang: der Jäger schneidet dem vollgefressenen, schnarchenden Wolf den Bauch auf und befreit so das Rotkäppchen und seine Großmutter.
Wie auch immer erzählt: die spannende Geschichte von dem kleinen Mädchen mit dem roten Samtkäppchen begeistert seit vielen hundert Jahren bis heute die Kinder und lässt Erwachsene tiefenpsychologische Betrachtungen anstellen.
Sergei Vanaev entwickelt aus dem Märchen eine witzige Ballettkomödie, die sich vor allem an die kleinen Zuschauer richtet.
BESETZUNG
Rotkäppchen: Leticia Forattini Martins / Vanessa Erdmann
Rotkäppchens Mutter: Anna Calvo Gómez
Rotkäppchens Großmutter: Michael Scicluna / Kevin Yee-Chan
Der böse Wolf: José Martinez Grau / Kai Braithwaite
Freiwilliger Jägerverein:
Vorsitzende: Maria Bayarri Perez
1. Jäger: Kevin Yee-Chan / Michael Scicluna
2. Jäger: Vanessa Erdmann / Leticia Forattini Martins
3. Jäger: Kai Braithwaite / José Martinez Grau
Statisterie
Die aktuelle Besetzung entnehmen Sie bitte dem Aushang im Foyer.
Choreographie & Ausstattung: Sergei Vanaev
Choreographische Assistenz: Wen-Hua Chang
Dramaturgie: Juliane Piontek
Inspizienz: Diana Berrett
Ton: Peter Heinitz
PRESSESTIMMEN
" Dem Choreografen gelingt es bei aller Komik, seinem Märchen eine freundliche Botschaft mitzugeben. Die Dämonisierung eines Fremden bringt nichts, Verständnis und Einfühlungsvermögen sind allemal besser als der Schießprügel."
(NZ, 18.01.2011)
" Vaneav hat sich einige Überraschungen einfallen lassen, die Aufführung mit Humor und zahlreichen versteckten Anspielungen [...]gespickt.[...]Dialoge und Musik sind aber geschickt verquickt, die temperamentvollen, spritzigen Tanzeinlagen sowie die dynamische Leistung des gesamten Ensembles sorgen dafür, dass auch die kleinsten Zuschauer bis zum Ende wie gebannt auf die Bühne schauen."
(SJ, 23.01.11)