Amerika

nach dem Roman von Franz Kafka
für die Bühne bearbeitet von Nora Mansmann
 
Der sechzehnjährige Karl wird von seinen Eltern, nachdem ihn ein Dienstmädchen verführt und ein Kind von ihm bekommen hat, nach Amerika verbannt. Er ist ein moderner Sisyphos, ein unfreiwilliger Auswanderer, der unerschrocken an das Gute glaubt, obwohl er kontinuierlich scheitert: in der Arbeitswelt, in seinen zwischen­menschlichen Beziehungen, an der Realität. «Amerika» steht symbolisch für die Reise eines Anschluss-Suchenden, der trotz oder gerade wegen seiner Naivität niemals aufgibt.
Die Zuschauer treffen auf Karl genau an dem Ort, an dem tausende von Auswanderer-Schicksalen aufeinander treffen: im Deutschen Auswandererhaus Bremerhaven.
 
In Kooperation mit dem Deutschen Auswandererhaus Bremerhaven.
 
BESETZUNG
Inszenierung: Nora Mansmann
Ausstattung: Trixy Royeck
Dramaturgie: Natalie Driemeyer
Regieassistenz: Karsten Wolter
Kostümassistenz / Video: Miriam Sadowski
 
mit
Kika Schmitz
Mira Tscherne
Sebastian Brummer
Andreas Kerbs
Sebastian Zumpe