Die Katze auf dem heißen Blechdach

Schauspiel von Tennessee Williams
 
Zu Big Daddys 65. Geburtstag ist die ganze Familie zusammengekommen: Sein Sohn Gooper, dessen habsüchtige Ehefrau Mae mit ihren fünf unerträglichen Kindern und seine zweite Schwiegertochter, die energiegeladene Maggie. Alle außer Big Mama wissen es: Big Daddy hat Krebs und wird bald sterben. Einzig Maggies Ehemann Brick, Big Daddys Lieblingssohn, verweigert sich der geheuchelten Partylaune. Schuldzuweisungen wechseln sich mit Liebesbezeugungen ab. Für Maggie wird die Situation immer unerträglicher. Sie fühlt sich wie eine Katze auf dem heißen Blechdach, deren Pfoten nach und nach verglühen.
 
«Die Katze auf dem heißen Blechdach» - ein Stoff, der Theater- und Filmgeschichte schrieb.
 
 
BESETZUNG
 
Inszenierung: Kirsten Uttendorf
Ausstattung: Claus Stump
Dramaturgie: Natalie Driemeyer
Regieassistenz: Karsten Wolter / Kirsten Söhl
Inspizienz: Dayen Tuskan
Souffleuse: Britt Astrid Bauer
 
Margaret: Sascha Maria Icks
Brick: Andreas Möckel
Mae: Meret Mundwiler
Big Mama: Isabel Zeumer
Big Daddy: Kay Krause
Gooper: Martin Bringmann
Reverend Tooker: Sebastian Zumpe
Doktor Baugh: N.N.
Dixie, Kinder: N.N.
 
PRESSESTIMMEN
 
"(...) Sätze die sich einbrennen, Dialoge, die unter die Haut gehen -  im Stadttheater ist zurzeit zu erleben, was einen Klassiker zum Klassiker macht. (...)
Regisseurin Kirsten Uttendorf kann sich voll und ganz auf das blendend agierende Ensemble verlassen. (...)
Zweieinhalb Stunden lang zeitlos aktuelles Theater und keine Minute verschenkt:
Diese Inszenierung hat alles was ein Klassiker braucht." (Sonntagsjournal, 02.10.2011)
 
"Zu bewundern ist die Leistung von Andreas Möckel als Big Daddys jüngerer Sohn Brick, der sein Leben als Versagen erleidet und als Alkoholiker Erlösung sucht. Brick hat sich den rechten Knöchel gebrochen und kann sich nur mit Krücken oder auf einem Bein hüpfend über die drei Ebenen Bühne bewegen. Eine gewaltige körperliche Leistung, doch stärker noch wirkt seine schauspielerische. Wie Möckel den introvertierten, den Blick nach innen richtenden Trinker spielt, der erst im Moment unmittelbarer Erregung klar zu denken und zu artikulieren weiß, ist eine starke Leistung.
Nicht minder präsent ist Sascha Maria Icks als Margaret, Bricks Frau, vor allem im ersten Akt, in dem sie die ganze Bandbreite als um Liebe bittende Frau auszuspielen vermag.
Als Big Daddy beherrscht Kay Krause die Szene im zweiten Akt. (...) Krause spielt den Patriarchen glaubwürdig in seinen abweisenden wie zuneigenden Gesten. (...)" (Norbert Duwe, NZ, 26.09.2011)