Uraufführung
Am 3. Mai 1911 lief ein Schiff von Bremerhaven zur zweiten deutschen Antarktisexpedition aus. Große Teile der Welt waren bereits erforscht - nur die eisige Wüste der Antarktis war noch weitgehend unentdeckt. Der Polarforscher Wilhelm Filchner wollte einen Seeweg durch das Eis des sechsten Kontinents suchen. Doch der Versuch misslang, der Motorsegler
Deutschland fror im Packeis ein. Neun Monate verharrte die Mannschaft während des polaren Winters an Bord. Streit, Intrigen und Morddrohungen bestimmten den Alltag der Schiffsbesatzung, bis das Eis endlich wieder brach.
«Die Filchner-Barriere» wird an dem Ort inszeniert, an dem das Schiff seine große Reise antrat: Im Kaiserhafen von Bremerhaven. Mit der Inszenierung vollendet
Das Letzte Kleinod eine Trilogie über die Polarforschung. Die dokumentarischen Stücke des Theaters entstehen meist nach den Berichten von Zeitzeugen, die historische Themen werden an den originalen Schauplätzen inszeniert.
Das Letzte Kleinod realisierte zahlreiche Projekte in Deutschland, Europa und Übersee.
Inszenierung: Jens-Erwin Siemssen
Treffpunkt ist der Parkplatz vor dem Columbusbahnhof (Steubenstr. 7) um spätestens 21.45 Uhr. Von hier aus werden Sie in Gruppen zum Spielort geführt. Der Fußweg dauert ca. 10 Minuten.
Gehbehinderte Personen und
Rollstuhlfahrer können auf Wunsch mit einem kleinen Shuttle-Bus zum Spielort gefahren werden. Hierfür ist eine vorherige
Anmeldung an der Theaterkasse erforderlich.
Es handelt sich um eine
Open-Air-Veranstaltung!
Aus diesem Grunde empfehlen wir warme und wetterfeste Kleidung. Die Aufführungen finden auch bei Regen statt!
BESETZUNG
Künstlerische Leitung: Jens-Erwin Siemssen
Dramaturgie: Natalie Driemeyer
Produktionsleitung: Ulrike Seybold
Regieassistenz: Kirsten Söhl
Filchner: Kika Schmitz
Barkow: Sebastian Zumpe
Björvig: Andreas Kerbs
Dr. König: Walter Schmuck
Kapitän Vahsel, Kapitän Lorenzen: Meret Mundwiler
Herr Scholz: Nikolas Knauf
Frau Scholz, Wissenschaftler Seeleute,
Bootsmann, Steuermann, Gouverneur, Steward: Ensemble