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Pressestimmen

«Philipp Kochheim versucht nicht, die Brüche in der Dramaturgie des Stückes zu überspielen. Im Gegenteil. Er stellt sie als gewollt hin und betont die Ungleichartigkeit der einzelnen Szenen, indem er sie zu verschiedenen Zeiten und in unterschiedlichem Ambiente spielen lässt. […] So entsteht ein kontrastreiches Bühnengeschehen, unterstützt von einer stringent durchdachten, oft auf poetische Details abhebenden Personenführung. Ein ungemein fesselnder Theaterabend. […]
Nach einer Einsingphase in der Gartenszene findet Katja Bördner als Margherita in ihrer Wahnsinnsarie zu eindrucksvollem musikdramatischem Verzweiflungston und macht aus dieser wohl bekanntesten Nummer ein wahres Kabinettstück. […] Für die Titelpartie setzt Mark Morouse seinen wuchtigen, sonoren Bass ein und ist als Darsteller der überlegene Drahtzieher. […] Hervorragend – und das muss ganz besonders betont werden – der Opernchor, einstudiert von seinem Leiter Ilia Bilenko. Boito stellt in seinem Werk immense Anforderungen an die Chorsänger, vor denen manch größere Bühne zurückschreckt. Bremerhaven wuchs auch in dieser Beziehung bei der Realisierung des Mefistofele über sich hinaus, was von einem begeisterten Publikum mit starkem Applaus und vielen Bravos honoriert wurde. Allen auswärtigen Opernfreunden kann man nur raten: Hinfahren und erleben, wie hier eine Opernrarität zum Funkeln gebracht wird.»

Weser Kurier, 17.09.12, Gerhart Asche