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Pressestimmen

„Regisseur Andrej Woron inszeniert Sándor Szokolays Oper ‚Die Bluthochzeit‛ von 1964 in Bremerhavens Großem Haus in grandiosen, eindringlichen Bildern – die Premiere wurde begeistern gefeiert. […] Das großartige Philharmonische Orchester unter Marc Niemann stapft wie besessen los. […] Die umwerfenden Bilder werden von einer großen Sängerschar mit Leben gefüllt: eine exzellente Ensembleleistung bis hin zu einzelnen Choristen, Opern-, Extra- und Kinderchor. […] Und immer wieder verblüfft die Musik, die am Schluss einen Ton von mystischer Intensität anschlägt. Marc Niemanns erste Zusammenarbeit mit Andrej Woron erweist sich als äußerst heißblütig – ein faszinierender Opernabend.“ (Nordsee-Zeitung, 16.3.2015, Sebastian Loskant)

„Mit der begeistert gefeierten, deutsch gesungenen Aufführung der Oper ‚Bluthochzeit‛ (Vérnász) des ungarischen Komponisten Sándor Szokolay hat das Bremerhavener Stadttheater ein hoch interessantes, hierzulande allerdings fast nie gespieltes Werk neu ins Gespräch gebracht. […] Ungemein sensibel spürt Andrzej Woron, der für Regie und Ausstattung verantwortlich zeichnet, den differenzierten sprachlich-musikalischen Stimmungsbildern des Werkes nach und übersetzt sie ins Optische – eine großartige Leistung. […] Es sind Bilder voller Fantastik voller Poesie, die das Auge begeistern.“ (Weser Kurier, 16.3.2015, Gerhart Asche)

„Niemann arbeitet das mit dem gut folgenden Orchester mitreißend aus. Man staunt nicht selten darüber, dass sich diese orchestrale Dauererregung – mit dem Höhepunkt im vierten Bild, der Hochzeit – nicht erschöpft, sondern mit immer neuen Einfällen immer frisch zu bleiben scheint und enorm kurzweilig ist. […] Die sängerischen Anforderungen sind groß und werden souverän bewältigt. Diese Emotionen setzt Woron in seine klaren Bühnenbilder voller drastischer, aber nie überzogener Einfälle. […] Ein großes Bild auch der Zweikampf der Männer mit geradezu sensationeller Musik.“ (Kreiszeitung, 18.3.2015, Uta Schalz-Laurenze)

„Hat das Orchester des Stadttheaters Bremerhaven sich jemals mit so gierigem Elan durch eine Partitur gearbeitet? Der neue Generalmusikdirektor Marc Niemann peitscht mit seinem klaren, nicht deutenden, sondern verdeutlichenden Dirigat die Musiker zu Höchstform und lässt Sándor Szokolays ‚Vérnász‛ in einer scharfkantigen Wiedergabe von packender Intensität wiederaufleben. […] Messerscharf funkelnd und mit erbarmungslos donnernden Schlägen beginnt das Werk fulminant – und kommt anschließend trotz eingefügter Sprechgesang-Passagen nie richtig zur Ruhe. […] Was da aus dem Orchestergraben kraftvoll lodert, ist geradezu ein Kompendium Blutdruck steigender Filmmusikeffekte.“ (die-deutsche-bühne.de, 15.3.2015, Jens Fischer)