MOZART REQUIEM (Choreographie: Sergei Vanaev)

Pressestimmen

«Die beeindruckende Ästhetik der Inszenierung konnte vollauf überzeugen, das Publikum feierte den Choreografen und alle Akteure am Ende mit lang anhaltendem stehendem Applaus. […] Zum Introitus ein Solo für jeden: Cristina Commisso, Jessica De Fanti Teoli, Maria Hoshi, Lidia Melnikova, Lorenzo Cimarelli, Volodymyr Fomenko, Ilario Frigione, Joshua Limmer und Oleksandr Shyryayev demonstrierten nacheinander ihr Können. Und dies mit unterschiedlichen Stärken, aber stets mit Seele, Ausdruck und jeder Menge Kraft. […] Das Philharmonische Orchester Bremerhaven musizierte unter der Leitung von Kapellmeister Ido Arad geschmeidig und wie aus einem Guss. […] Jens Olaf Buhrow hatte bei der Einstudierung [des Chores] einmal mehr großartige Arbeit geleistet, der vierstimmige Vokalsatz blieb sauber, präzise und trotzdem beeindruckend warm. Eine ebenso souveräne Leistung boten die vier Solisten des Musiktheaters […]. Gekonnte Soli, fließende Duette oder wirbelnde Gruppenpassagen, Sergei Vanaevs unter dem Strich dezent zurückhaltender Choreografie war im positiven Sinn der Respekt vor Mozarts Requiem anzumerken. Harmonie und Energie addierten sich an diesem Abend zu schwebender Eleganz […]. Im Mittelpunkt blieben Mozarts Musik und die bemerkenswerten Leistungen des Ensembles, die diese Premiere allemal zum Balletterlebnis machten.»
(Nordsee-Zeitung, 21.03.2016, Ulrich Müller)

 

«Vanaevs moderne Ballettauffassung setzt gegen die ernste Grundstimmung des Requiems eine punktuell regelrecht akrobatische, stets sehr athletische Körpersprache. […] Dabei arbeitet Vanaev im Verlauf des rund einstündigen Abends durchaus auch zartere Motive ein, die auf die Zerbrechlichkeit des Lebens hindeuten. […] Ein sehr sehenswerter Abend ist dieses Bremerhavener „Requiem“ auf jeden Fall.»
(Kreizeitung Online, 20.03.2016)