«Philipp Löhle spielt in seiner Tragikomödie Wir sind keine Barbaren mit den Ängsten der Mittelschicht. In Bremerhaven bedient Regisseur Tim Egloff in seiner Inszenierung vor allem die Farce. Und ist dabei bitterböse und saukomisch. […] Ausstatterin Thea Hoffmann-Axthelm hat  […] im Kleinen Haus ein Zuhause auf die Bühne gestellt, das vordergründig modern-funktional wirkt, aber dessen Schwarz die Abgründe bereits verdeutlicht. […] Regisseur Tim Egloff hat ein boshaftes Vergnügen daran, dieses Mittelschichts-Idyll bloßzustellen. […] Der Chor trifft das Überlegenheitsdenken der Europäer im Kern. Er zischt und wütet und wird immer aggressiver – erst recht als die Handlung zum Mörderspiel mutiert. Da kann einem schon Angst und Bange werden. Der XXXX-L-Fernseher funktioniert wie ein Spiegel, der dem Publikum den Spiegel vorhält. Grandios.» (Nordsee-Zeitung, 21.12.2015, Anne Stürzer)