Pressestimmen

«Die Drei haben eine beeindruckende Leistung in den knapp 90 Minuten vollbracht, die diese Beschreibung des Ist-Zustands in unserem Land – und jetzt kommt das wichtige: aus Sicht derer, die Sibylle Berg auf das Schärfste kritisieren will – dauert. [...] Die Akteure ziehen das Publikum in ihren Bann – von der ersten bis zur letzten Minute! Ich empfehle allen – auch denen, die normalerweise nicht bis nach Bremerhaven fahren, um ins Theater zu gehen, dies für diese Inszenierung zu tun! Es lohnt sich! Hinsetzen. Zuhören. Wirken lassen. Die Welt sieht danach etwas anders aus.»

Marcus Behrens, Radio Bremen, 11.02.2018

 

«Schon das Bühnenbild Cornelia Breys funktioniert prächtig auf der symbolischen und reinen Spiel-Ebene. [...] In Bremerhaven [...] gelingt der Balanceakt. Wie die Darsteller all das raushauen, ist einerseits ironisch überdreht, andererseits beängstigend realistisch. Zudem spielt John Wesley Zielmann verstörend die Eskalationsdynamik des Stücks aus. Zeigt, wie ein bieder sympathischer Mann nach und nach die Contenance verliert, sich an seinen Widersprüchen aufreibt und die Bösartigkeit hinter der zivilisatorischen Firnis kenntlich wird. Aus dem Kabarett gegen rechts wird eine verzweifelte Zeitdiagnose.»

Jens Fischer, taz, 17.02.2018